TebartzJesus, Mohammed, Jahwe oder Zeus, ob Koran, Bibel, Talmut oder Micky Maus ?

DiagnoseRealitätsverlust

 

Die Religionsstifter und deren Nachfoger ziehen seit tausenden von Jahren eine treue Gefolgschaft nach sich.

Diese Herrschaften retten sich über alle Epochen der Zeitgeistes mit den immer gleichen Bildern und Geschichten.

Jetzt ist es klar: Es ist die Rede von Jesus, Gott und dem heiligen Geiste und im Speziellen um die Hüter und Bewahrer diesen Glaubens.
Jeder kennt den fleischgewordenen Chef. Man erkennt Ihn auf allen Bildern. Als Erkennungszeichen wurde Ihm ein Ring über dem Kopf verpasst.

Seine angeblichen Nachfolger, die selbst ernannten Glaubenshüter erfreuen sich bis in die heutige Zeit an einer großen Herde von Schäfchen. 

 

Zitate

Albert Einstein:
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
     Arthur Schopenhauer:
Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage:
In dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.

Unbekannt:
Nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht,
sondern der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde.

  Karlheinz Deschner (Schriftsteller):
Dass Glaube erwas ganz anderes sei als Aberglaube,
ist unter allem Aberglauben der größte.
Immanuel Kant:
Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
  Mahatma Ghandi:
Der Glaube ist eine sechste Art von Sinn, der wirksam wird,
wenn die Vernunft versagt.

Jesus

Nehmen wir den ersten Kandidaten, so wir wir Ihn von Kindheit an kennengelernt haben :jesus
Der auf die Erde als Mensch herabgekommene Sohn Gottes. Besondere Merkmale : Ring über dem Kopf.
Er konnte Wunder bewirken, über Wasser laufen, Hungersnöte beseitigen, Krankheiten heilen und vieles mehr.
Eine Art David Copperfield, und das schon vor 2000 Jahren ! 
Aber Copperfield hatte keinen Ring über dem Kopf und er gibt auch nicht vor Wunder zu bewirken sondern bezeichnet sich als Illusionist.

War am Ende Jesus auch nur ein Illusionist ?
Die Frage kann wohl mit Nein beanwortet werden. Die moderne Forschung hat mittlerweile gesicherte Erkenntnisse. Bibel-Forschung ist eine Ernst zu nehmende Disziplin, wird meist von Theologen betrieben, deren Erkenntnisse im eigenen Lager nicht so gerne gesehen werden.

Jeder niedergeschriebene (erst recht überlieferter) Text beinhaltet das Problem der subjektiven Empfindung, der eigenen persönlichen Interpretationen der Geschehnisse des Schreibenden.

Bibelforschung jedoch ist die wissenschaftliche Vorgehensweise objektiv die vergangenen Geschehnisse zu interpretieren, die Texte zu vergleichen, abzugleichen und deren Wahrheitsgehalt unter dem gesellschaftlichen Umständen vor 2000 Jahren zu bewerten.

Unter den Forschern besteht Einigkeit :

  • Dieser Jesus hat tatsächlich gelebt 
  • Er war auch kein Illusionist 
  • Er war seiner Zeit weit voraus (Politik, Gleichberechtigung, Toleranz etc.)

Aber : Er war nur ein Mensch ! 

  • Wunder ? - Eher wohl nicht , Kein Wassertreten, keine Himmelfahrt
  • Religionsstifter ? - Nein da hatte er keinerlei Ambitionen, das war eigentlich Paulus, sein Schüler
  • Wohltäter ? - Bedingt Ja, aber auch jähzornig und sehr ungerecht, eben nur ein Mensch.
  • Seine Religionszugehörigkeit war jüdisch, seine Schüler sprachen in mit "Rabbi" an.
  • Eine Dreifaltigkeit widersprach seinem eigenen monotheistischen jüdischen Glauben

Das kann nun jeder nehmen wie er will, (kann man glauben oder nicht). Tatsäch aber sind die Überlieferungen durch die menschlichen Interpretationen verfälscht wurden und spät nach seinem Tod dazuerfunden.
Und wer das nicht glauben will, der soll entweder nicht glauben oder was anderes glauben ( z.B. an das fliegende Spaghetti-Monster, oder den heiligen Tebartz ).

Vor Fakten kann auch kein Glaube die Augen verschließen ! Oder doch ?

Glauben hingegen heißt aber : Nichts wissen.
Althergebrachtes ( geglaubtes Nicht-oder Halb-Wissen ) zu entsorgen, zu hinterfragen und durch bessere Erkenntnisse ersetzen ist die Definition von Fortschritt.
Selbst wenn neue Fakten nicht plausibel sind, wenn neuere Erkenntnisse in Zweifel stehen, selbst dann sollte der Verstand der grösseren Wahrscheinlichkeit folgen.
Kämen diese Fabeln aus einem anderen Kulturkreis würden sie nur belächelt, das eigene versteinerte Gedankengebäude lebt aber weiterhin.

Aber hier liegt das eigentliche Problem:
Wenn etwas nicht zu verstehen ist, nicht nachvollziebar ist, dann flüchtet man in den Glauben.

  • Glaube ist die bequemste Art des Selbstbetrugs und hat schon viel Elend über die Welt gebracht.
  • Glaube an einen alleinigen Gott oder Gottesvertreter hat fast immer zur Ausgrenzung und Verfolgung Andersgläubiger geführt
  • Glaube als Lebensplan oder gar als Gesellschafts-Plan hat verheerende Auswirkungen
  • Glaube ist die metitative Flucht vor der Eigenverantwortung

Nur wer den bedingungslosen Glauben überwindet findet mit freiem Geist neue Wege, öffnet sich für Neues. 
Ja klar, man kann vieles einfach nicht wissen, man kann nicht alles wissen. Logisch !
Aber wieso sollte man das fehlende Wissen mit einem Glauben an abstruse seit 2000 Jahren überlieferte Geschichten ersetzen und andererseits alles neuen Forschungsergebnisse ignorieren ?

Doch lassen wir der Fairness Halber auch die andern Apostel (nicht Jesus!) zu Worte kommen:

Bibelzitate

Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Frage: Auch keine Mitbürger neben mir, die anderen Glaubens sind ?

Jeder ordne sich den Obrigkeiten unter, die über Ihn gesetzt sind, denn es gibt keine Obrigkeit, die  nicht von Gott wäre; die bestehenden 
Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes.
Frage: Ist das die Vorgabe für einen modernen Menschen ? Ist das in guter Plan für eine Gesellschaft ?

Reformationswille

Da sind sich selbst die meisten Theologen einig (mit Ausnahme der Erzkonversativen) : 
Bibliche Schriften sind kein Fundament für eine moderne Mulikulti-Gesellschaft.
Und welcher Christ liest schon den Koran, welcher Muslim die Bibel ? Trotzdem sieht jeder die Wahrheit in seinem Glauben, dies allein schon ist Ausgrenzung.
Die Wahrheit im Glauben alleine ist schon ein Widerspruch, da ja jeder seinen eigenen Glauben, seine eigene Wahrheit lebt. Es kann nur eine globale Wahrheit geben.

Warum jetzt noch das Geschwafel um die Reformationsfähigkeit der Kirche ?
Dieser Fähigkeiten hat sie sich selber entledigt, durch Jahrhunderte dogmatsche Märchen, durch Dreifaltigkeit, die Story vom Gott geborener Menschensohn,
den abstrusen Fabelgeschichten von Geistern und Dämonen, die als monumentale Grundlage des Glaubens versteinert wurden.
Christus soll für meine Sünden gestorben sein ? -> Aber wenn er wieder auferstanden ist, ist er doch auch nicht tot!
Wer glaubt dann im Ernst noch an die durch Konzile festgelegten Glaubens-Dogmen, an Himmel, Hölle, Paradies, an den Teufel, das Fegefeuer, an Engel und Dämonen ? Wer das immer noch glaubt, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
Bei diesem Glaubens-Dilemma haben sich auch die meisten Theologen längt von Ihrem eigenen Glaubens-Dogmen abgewendet. Was also sollte denn nun noch reformiert werden ?
Wer anfängt an diesem fossilen Monoment zu bohren wird das komplette Gebäude zum Einsturz bringen. Die letzte Reform hatte Luther eingeläutet.
Eine weitere wird es nicht geben, oder mit großer Wahrscheinlichkeit zum Kirchen-Suizid führen.
Genau das ist der Grund, warum die Kirche nicht an dieser Festung rüttelt, deshalb gibt es sogar noch Exorzisten innerhalb des Vatikans und deshalb gibt es da auch keine Frauen (wird zumindest angenommen).
Für die überwiegende Masse der Gläubigen ist das auch vollkommen klar.
Es wir aber trotzdem nicht diskutiert, der Verein ist ja auch nicht demokratisch, der Papst ist der Oberhirte. Er führt seine Schäfchen auf die Wiese seiner Wahl. Da müssen sie das fressen, was er vorgibt.

 Jetzt aber sind die Stimmen zu hören: "Oh , das wäre aber schlimm wenn es die Institution Kirche nicht mehr gäbe, es würden die sozialen Systeme zusammenbrechen"

Falsch ! Das stimmt nicht !
Die sozialen Systeme werden nicht von der Kirche selber getragen sondern von den unzähligen meist ehrenamtlichen zumindest unterbezahlten sozial angagierten Helfern.
Wie kann es sonst angehen, das  z.B. Kindergärten teiweise über 100% bezuschußt werden ? Wohl weil der (nicht säkulare) Staat sich zum Handlanger der Kirchenfürsten gemacht hat. Gleiches gilt in ähnlicher Art für alle von der Kirche verwalteten Sozialsysteme. 

Fazit: Ich brauche diese Ganzjahresfaschingskostümträger nicht !

Reichtum der Kirche

...... da müsste ein gesonderter Artikel geschrieben werden !